Forêt d'Écouves, Wald im Département Orne, Frankreich
Die Forêt d'Écouves ist ein großer Staatswald im Département Orne, mitten im Regionalen Naturpark Normandie-Maine, auf einem Höhenzug mit dem Signal d'Écouves als höchstem Punkt über 400 Meter. Der Wald besteht hauptsächlich aus Eichen, Buchen, Tannen und Kiefern, die von einem dichten Netz markierter Wege durchzogen werden.
Im 13. Jahrhundert war die Forêt d'Écouves ein königlicher Wald, der vor allem für die Jagd und die Holzgewinnung genutzt wurde. Nach einer langen Übernutzungsphase wurden Ende des 19. Jahrhunderts umfangreiche Aufforstungsmaßnahmen durchgeführt, die dem Wald sein heutiges Aussehen gaben.
Die Kreuzungen in der Forêt d'Écouves sind sternförmig angelegt, was früher der Parforcejagd diente. Heute nutzen Wanderer und Radfahrer diese Wege als natürliche Orientierungspunkte im Wald.
Die meisten Wege sind flach oder leicht hügelig und daher für alle Niveaus geeignet, vom Anfänger bis zum geübten Wanderer. Wer längere Strecken plant, sollte ausreichend Zeit einplanen und wetterfeste Kleidung mitbringen, da das Wetter auf dem Höhenzug wechselhaft sein kann.
In der Forêt d'Écouves liegt eine kleine Moorlandschaft namens Tourbière des Petits Riaux, in der seltene fleischfressende Pflanzen wachsen. An einem Waldkreuzweg steht außerdem ein Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg als Erinnerung an die Befreiung der Region im Jahr 1944.
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