Forêt de Bondy, Wald in Seine-Saint-Denis, Frankreich
Die Forêt de Bondy ist ein Waldgebiet in Seine-Saint-Denis, das sich über die Gemeinden Clichy-sous-Bois, Coubron und Montfermeil erstreckt. Es besteht aus Bäumen, Teichen und offenen Flächen und grenzt an den Parc de la Poudrerie sowie an den Verlauf des Dhuis-Aquädukts.
Die heutige Forêt de Bondy ist ein kleiner Rest eines mittelalterlichen Waldes, der einmal mehr als 20.000 Hektar rund um den Osten von Paris bedeckte. Er galt lange als gefährlich und war bekannt als Zufluchtsort für Räuber, bevor er im Laufe der Jahrhunderte durch Rodung und Stadtentwicklung fast vollständig verschwand.
Der Name Bondy lebt heute in diesem Waldstück weiter, obwohl der ursprüngliche Wald fast vollständig verschwunden ist. An den Teichen und entlang der Dhuis-Trasse treffen sich Jogger, Spaziergänger und Familien, die den Wald ganz selbstverständlich als Teil ihres Alltags nutzen.
Die Wege im Wald sind gut ausgeschildert und überwiegend flach, wobei der Abschnitt entlang der Crête de Coubron einige leichte Steigungen aufweist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, besonders nach Regen. Der Wald ist mit dem Auto erreichbar, und wer mit dem Zug fährt, kann vom Bahnhof Le Raincy-Villemomble-Montfermeil aus mit dem Bus oder dem Dhuis-Wanderweg anreisen.
Der Wald trägt die PEFC-Zertifizierung, was bedeutet, dass seine Bäume nach anerkannten Standards nachhaltig bewirtschaftet werden. Obwohl er wie ein wilder Wald wirkt, folgt seine Pflege einem konkreten Bewirtschaftungsplan.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.