Le Grand Coyer, Berggipfel in Alpes-de-Haute-Provence, Frankreich
Le Grand Coyer ist ein Berggipfel in der Pelat-Bergkette zwischen den Gemeinden Thorame-Haute und Colmars-les-Alpes. Das Massiv erhebt sich über die umliegenden Hochweiden und Bergketten der Alpes-de-Haute-Provence.
Der Grand Coyer diente Hirten seit Generationen als Orientierungspunkt beim Treiben ihrer Herden durch die alpinen Weiden. Die Region wurde durch die Schafhaltung geprägt und formte die Kulturlandschaft über Jahrhunderte.
Die Almen rund um den Grand Coyer werden von Hirten beweidet, die ihre Herden auf den Höhenweiden halten. Diese traditionelle Nutzung prägt das Landschaftsbild bis heute.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege durch Almlandschaft und erfordert gute Ausdauer aufgrund der bergigen Topografie. Die Route ist am besten in der wärmeren Jahreszeit begehbar, wenn die Schneeschmelze vorbei ist.
Nach der Unabhängigkeit Algeriens 1962, die die Sahara für französische Kernwaffentests verschloss, wurde der Grand Coyer als möglicher Teststandort erwogen. Der Plan wurde verworfen; heute ist der Berg ein 6.233 Hektar großes Natura-2000-Gebiet, das 27 Lebensraumtypen schützt, darunter Bertolonis Akelei und die Wiesenotter.
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