Grand Ferrand, Berggipfel im Dévoluy-Massiv, Frankreich
Grand Ferrand ist ein Kalksteingipfel in der Dévoluy-Bergkette in Südostfrankreich und erhebt sich auf 2758 Meter Höhe. Der Berg besteht aus kahlem Felsen mit steilen Hängen und bildet ein charakteristisches Merkmal der Berglandschaft.
Der Berg markiert seit dem Mittelalter die natürliche Grenze zwischen den historischen Regionen Dauphiné und Provence. Diese Grenzfunktion prägte die lokale Geschichte und bleibt in der geografischen Bedeutung der Region verankert.
Die Berghänge dienen seit langem als Weideflächen für Schafe und Ziegen, wobei die Hirten traditionelle Methoden beibehalten, die das Leben in den französischen Alpen prägen. Diese Praktiken verbinden die Menschen direkt mit dem Berg und seiner saisonalen Rhythmik.
Der Aufstieg erfordert Kletterausrüstung und Erfahrung, besonders im Winter, wenn Schnee und Eis die Wege bedecken. Anfänger sollten sich an ein Klettergebiet mit sanfteren Routen halten oder einen lokalen Führer engagieren.
Die Nordwand ist eine fast senkrechte Kalksteinwand, die sich über 800 Meter von der Basis bis zum Gipfel erstreckt. Diese eindrucksvolle Felsformation macht den Berg bei Felskletterern bekannt, auch wenn viele Wanderer sie kaum bemerken.
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