Grand parc de chasse de Louis XIV, Königliches Jagdgebiet bei Versailles, Frankreich
Das Jagdrevier ist ein großflächiges Waldgebiet, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und von einer langen Mauer mit Wachtpavillons umgeben ist. Das Gelände besteht aus Wäldern, offenen Flächen und Dorfkernen, die innerhalb der ursprünglichen Grenzen liegen.
Dieses Waldgebiet wurde im späten 17. Jahrhundert als persönliches Jagdrevier des Königs gegründet, indem mehrere benachbarte Länder und Dörfer zusammengefasst wurden. Die Schaffung dieses Territoriums führte zu großen Veränderungen für die Menschen, die bereits dort lebten.
Die breiten Wege des Parks strahlen von zentralen Punkten aus und verbinden verschiedene Dorfgebiete miteinander. Besucher können heute noch die geplante Struktur erkennen, die Dörfer und Landschaft nach königlichen Vorstellungen organisierte.
Das Gebiet erstreckt sich über eine große Fläche und ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da viele Wege durch die Natur führen. Es ist hilfreich, eine Karte zu haben oder die verschiedenen Zugänge von den umliegenden Dörfern aus zu nutzen.
Innerhalb der Grenzen des Jagdreviers lagen neun Dörfer, die Teil des Territoriums wurden und ihre Struktur beibehalten konnten, obwohl sie nun königlichem Grund gehörten. Diese Dörfer sind noch heute an denselben Stellen erkennbar und zeigen, wie ländliche Gemeinschaften mit der königlichen Landnutzung koexistierten.
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