Halle de Beaumont-de-Lomagne, Mittelalterliche Markthalle in Beaumont-de-Lomagne, Frankreich.
Die Halle von Beaumont-de-Lomagne ist ein quadratischer Marktbau mit einer Seitenlänge von etwa 36 Metern, dessen Dachkonstruktion auf 38 steinernen Sockeln ruht. Das Innere wird von einem massiven Eichenfachwerk gestützt, das die gesamte Deckenfläche trägt.
Die Halle war bereits bei der Gründung der Bastide 1278 vorgesehen, wurde aber erst im 14. Jahrhundert errichtet. Auf ihrem Dach stand ursprünglich ein „Donjon“, der im Laufe der Jahrhunderte kleiner wurde; am 27. März 1647 stürzte er ein und richtete großen Schaden an. Er wurde durch den noch vorhandenen Dachreiter ersetzt, der die Kontrolle der Stadt über das Bauwerk anzeigte. Seit dem 18. Juni 1930 ist die Halle als Monument historique klassifiziert.
Der Samstagmorgenmarkt findet seit dem 14. Jahrhundert unter diesem Dach statt. Der kleine hölzerne Dachreiter, seit 1647 ein Glockenturm, zeigte die Kontrolle der Stadt über das Bauwerk an. Die 38 Pfosten stehen auf unterschiedlich hohen Steinsockeln, die den Hang des Platzes ausgleichen.
Die Halle steht auf dem gepflasterten Platz im Zentrum von Beaumont-de-Lomagne; sie hat keine Wände, sodass man zwischen den Holzpfeilern frei hindurchgehen kann. Der Samstagmorgenmarkt findet hier seit dem 14. Jahrhundert statt; wer die vollsten Stände sehen will, kommt früh am Morgen. Der Boden ist geneigt, und die 38 steinernen Sockel der Pfeiler sind unterschiedlich hoch, um das auszugleichen.
Auf dem quadratischen Dach sitzt ein kleiner hölzerner Dachreiter, der einen am 27. März 1647 eingestürzten „Donjon“ ersetzte, welcher großen Schaden verursacht hatte. Dieser Dachreiter zeigte die Kontrolle der Stadt über das Bauwerk an und ist bis heute erhalten.
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