Halles de Tours, Markthalle in der Altstadt, Tours, Frankreich
Die Halles de Tours ist eine moderne Markthalle am Place Gaston-Pailhou mit über vierzig Händlern, die Lebensmittel, Fleisch, Käse und andere Waren verkaufen. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Etagen und beherbergt auch Geschäftsflächen und ein Parkhaus im Untergeschoss.
Die erste Markthalle, von Gustave Guérin nach dem Vorbild der Pariser Hallen entworfen, wurde am 15. August 1866 auf der Place d'Aumont, der heutigen Place Gaston-Pailhou, eingeweiht. Ab 1883 wurde sie nach Norden erweitert, wofür die Kirche Saint-Clément abgerissen wurde. Bürgermeister Jean Royer ließ die Metallpavillons 1976 abreißen; der Neubau der Architekten Jean-Claude Drouin und Michel Georginadi entstand ab April 1977 und wurde am 26. April 1980 eingeweiht.
Die Markthalle ist Treffpunkt für Menschen aus der ganzen Stadt, die hier täglich Lebensmittel und lokale Spezialitäten einkaufen. Der Ort prägt das alltägliche Leben und zeigt, wie Bewohner ihre Mahlzeiten zusammenstellen.
Die Halle bietet gute Orientierung mit klarer Ausschilderung der Bereiche für verschiedene Lebensmittel. Das Gebäude ist mit dem Auto leicht zu erreichen, da das Untergeschoss viele Parkplätze bietet.
Die weiße Fassade mit Fensterreihen und dreieckigen Giebeln brachte ihr den Spitznamen „Ozeandampfer“ ein. Entworfen wurde sie von den Architekten Jean-Claude Drouin und Michel Georginadi, errichtet ab April 1977 und eingeweiht am 26. April 1980. In den Obergeschossen liegen Büros, ein Mehrzwecksaal und die Studios von France 3 Tours.
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