Giraglia, Insel in Frankreich
Giraglia ist ein kleines Eiland vor der Küste von Ersa an der Nordspitze Korsikas, das unter Naturschutz steht. Die Insel wird von einem 25 Meter hohen weißen Leuchtturm mit schwarzem Balkon geprägt, neben einem quadratischen Genovesen-Turm aus dem späten 16. Jahrhundert und einer kleinen Kapelle, die auf felsigen Klippen über dem Meer thront.
Die Insel wurde von den Genueser als strategischer Punkt gegen Piraten befestigt und erhielt ihren Turm im späten 16. Jahrhundert. Der aktuelle Leuchtturm wurde 1848 fertiggestellt, um Schiffe durch die Gewässer vor Korsikas Nordküste zu führen und wurde 1995 automatisiert.
Der Name Giraglia stammt aus der génuesischen Zeit und bezieht sich auf die maritime Vergangenheit der Insel. Heute nutzen lokale Fischer und Segler die Gewässer rund um die Insel, und sie bleibt ein Ort, an dem die Verbindung zur See in alltäglichen Aktivitäten spürbar ist.
Die Insel ist für Besucher vom Festland aus mit dem Boot erreichbar, hauptsächlich von den Häfen Barcaggio und Tollare aus. Der Zugang ist begrenzt, um die Tierwelt und Vegetation zu schützen, daher sollten Besucher die ausgewiesenen Bereiche respektieren und der Küstenlinie folgen.
Die Insel ist Austragungsort der Giraglia Rolex Cup, eines berühmten Seglerennens, das von Saint-Tropez startet und um die Insel herum zu den italienischen Genovaer Häfen führt. Darüber hinaus brüten hier jedes Jahr etwa 25 bis 30 Paare Mittelsturmtaucher, eine seltene Seevogelart, die in den Bodenlöchern nisten.
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