Gisement préhistorique de Rochereil, Prähistorische Ausgrabungsstätte in Grand-Brassac, Frankreich
Das Gisement de Rochereil ist ein Felsendach entlang der Dronne mit mehreren Grabungsschichten, die menschliche Besiedlung aus dem Jungpaläolithikum zeigen. Die Schichten überlagern sich zeitlich und dokumentieren unterschiedliche Phasen menschlicher Präsenz an diesem Ort.
Das Gelände wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von M. Féaux und dem Marquis de Fayolle erforscht, dann zwischen 1935 und 1939 von Dr. Paul-Émile Jude intensiv ausgegraben. 1952 erhielt der Ort den Status eines geschützten Kulturdenkmals.
Die Stätte enthält Bestattungen aus zwei verschiedenen Perioden: ein Kind aus dem Magdalénien und einen Erwachsenen mit Jugendlichen aus der Azilien-Zeit.
Der Ort ist schwer zugänglich und erfordert Genehmigungen für Besuchungen oder Forschungsarbeiten wegen seines geschützten Status. Es ist ratsam, sich vorher bei lokalen Behörden oder Archäologen zu erkundigen, um einen Zugang zu klären.
An diesem Ort wurden Überreste von Magdalénien- und Azilien-Menschen gefunden, die zeitlich weit auseinander liegen und verschiedene Jagdkulturen der Eiszeit repräsentieren. Diese beiden Phasen zeigen, wie sich die menschlichen Lebensweisen über Tausende von Jahren veränderten.
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