Grands Causses, Kalksteinplateaus in Okzitanien, Frankreich.
Die Grands Causses sind ein Hochplateaugebiet in vier französischen Departements mit Höhen zwischen 700 und 1.200 Metern. Tiefe Schluchten und Täler durchschneiden die Kalksteinflächen und schaffen eine vielfältige Landschaft aus offenen Ebenen und dramatischen Einschnitten.
Das Gebiet entstand während der Jurazeit, als warme Meeresbuchten die Hercynischen Blöcke umgaben und Ablagerungen bildeten. Später formten alpine Hebungen die heutige Landschaft mit ihren charakteristischen Hochplateaus und Schluchten.
Die Region ist das Herzland der Roquefort-Käseherstellung, wo Schafherden seit Generationen auf den Hochebenen grasen. Diese Landwirtschaftstradition prägt bis heute das Alltagsleben der Bewohner und das Aussehen der Landschaft.
Das Gebiet bietet zahlreiche markierte Wanderwege durch unterschiedliche Landschaften und verschiedene Schwierigkeitsstufen. Besucherzentren in Millau und anderen Orten stellen detaillierte Karten bereit und helfen bei der Planung von Ausflügen.
Seit 1992 werden Mönchsgeier in der Region wieder angesiedelt, und ihre Populationen wachsen nun stetig. Diese großen Vögel nutzen die Thermikströmungen über den Schluchten und sind mit Geduld vom Boden aus zu beobachten.
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