Gorges d'Héric, Naturschlucht in Hérault, Frankreich.
Die Héric-Schlucht ist ein Gebirgsbachtal in südfranzösischen Granithügeln, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und von steilen Felsen gesäumt wird. Entlang des Weges finden sich zahlreiche Wasserfälle und Wasserbecken, die das Tal durchziehen.
Das Tal wurde von Wasser über Millionen von Jahren geschliffen und formte die heutige Landschaft aus Granit und Fels. Im Mittelalter ließen sich Menschen in dem Gebiet nieder und bauten Steinhäuser in den höhergelegenen Bereichen.
Der Name der Schlucht stammt vom okzitanischen Wort für Wasser und spiegelt ihre Bedeutung für die lokale Bevölkerung wider. Die Menschen nutzen den Fluss seit Jahrhunderten, und sein Verlauf hat die menschliche Besiedlung in diesem Tal geprägt.
Der Zugang beginnt von einem Parkplatz in Mons-la-Trivalle, von dort führt ein gekennzeichneter Weg etwa eineinhalb Stunden zu Fuß bergauf. Das Terrain ist felsig und kann rutschig sein, besonders nach Regen, daher sind geeignete Schuhe und Vorsicht empfohlen.
Das Gebiet beherbergt eine große Population von Mufflons, Bergschafen, die eine unerwartete Tierbegegnung während des Wanderns bieten. Diese Schafe sind an das Leben in den felsigen Höhen angepasst und lassen sich manchmal von Wanderern beobachten.
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