Hôtel d'Hallwyll, Privatpalais im Quartier Sainte-Avoye, Paris, Frankreich.
Das Hôtel d'Hallwyll ist ein Privathaus in der rue Michel-le-Comte mit italienischer Renaissancearchitektur, die symmetrische Fassaden und dorische Säulengalerien um einen atrialen Garten aufweist. Im Inneren befinden sich ein originales Treppenhaus und Gartendekorationselemente, die von außen über die rue Michel-le-Comte und rue de Montmorency teilweise sichtbar sind.
Das Haus wurde zwischen 1766 und 1770 von Architekt Claude Nicolas Ledoux erbaut und war von Anfang an eine wohlhabende Residenz. Seine Bedeutung wuchs, da es später zum Wohnort des einflussreichen Bankiers wurde, der die Finanzen Frankreichs prägte.
Das Gebäude war im späten 18. Jahrhundert ein Treffpunkt für Schriftsteller und Politiker, insbesondere als der Bankier Jacques Necker hier lebte. Besucher können heute noch die Räume sehen, in denen wichtige intellektuelle Diskussionen stattfanden.
Das Gebäude ist von außen zugänglich und bietet Ausblicke auf die Fassaden und Dächer von der rue Michel-le-Comte und rue de Montmorency. Da es sich um ein privates Wohnhaus handelt, ist der Innenzugang begrenzt, aber die Außenansicht vermittelt einen guten Eindruck der architektonischen Details.
Die Stallungen des Hauses waren ursprünglich für achtzehn Pferde konzipiert, was die beeindruckende Größe privater Häuser im 18. Jahrhundert in Paris zeigt. Eine solche Kapazität verdeutlicht, wie die wohlhabendsten Bewohner damals mit Luxus und Infrastruktur umgingen.
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