Henne Morte, Natürlicher Schlund in Herran, Frankreich.
Henne Morte ist ein Naturschacht in den Pyrenäen, der sich über mehrere Schächte durch das Arbas-Massiv erstreckt. Das Höhlensystem erreicht eine Tiefe von etwa 358 Metern und verbindet sich mit anderen unterirdischen Passagen zu einem großen Netzwerk.
Die erste bedeutende Erkundung fand 1947 statt, als Marcel Loubens eine tiefe Expedition unternahm. Diese Exploration markierte den Beginn systematischer Untersuchungen des Schachtsystems.
Die Expedition von 1947 erlangte nationale Aufmerksamkeit, als Abt Denis Cathala eine religiöse Zeremonie in 250 Metern Tiefe durchführte.
Die Erkundung des Schachts erfolgt von einem Parkplatz unterhalb der Fontaine de l'Ours auf etwa 1194 Meter Höhe. Besucher sollten sich auf felsiges Gelände und die sinkenden Temperatenten in der Tiefe vorbereiten.
Das Höhlensystem wird Teil eines noch größeren Netzwerks mit mehreren Dutzend verschiedenen Eingängen über das gesamte Massiv verteilt. Die Gesamtzahl der verbundenen unterirdischen Wege übersteigt Dutzende von Kilometern an erforschbarem Raum.
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