Hôtel de Vogüé, Privatpalais im 7. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Hôtel de Vogüé ist ein Privatpalais im 7. Arrondissement und zeigt klassische Merkmale der Belle Époque mit hohen Fenstern im ersten Stock, verziert mit Maskenornamenten und einem großen gespaltenen Giebel. Das Gebäude wurde mit sorgfältig gestalteten Raumabfolgen und einer beeindruckenden Treppenhalle errichtet, die die Handwerkskunst jener Zeit widerspiegelt.
Der Comte Laurent-Charles-Arthur de Vogüé erwarb 1878 ein Grundstück und beauftragte Architekt Ernest Sanson mit dem Entwurf, das 1883 fertiggestellt wurde. Das Haus entstand in einer Zeit, als wohlhabende Pariser sich als Mäzene und Sammler etablierten und ihre Residenzen als Ausdruck ihrer Position gestalteten.
Das Innere des Hauses zeigt Stilelemente, die von anderen bekannten Pariser Privatpalästen inspiriert wurden, besonders in der Gestaltung der Treppenhalle. Besucher können diese Einflüsse in den Details der Räume und der Raumaufteilung erkennen.
Seit 2021 beherbergt das Gebäude eine Stiftung, die Kurse über französische Kultur anbietet und ein Café betreibt, das für Besucher zugänglich ist. Wer einen Blick in die Belle-Époque-Architektur werfen möchte, sollte wissen, dass die Öffnungszeiten je nach Veranstaltungen und Kursen variieren können.
Die Architekturpläne dieses Belle-Époque-Hauses wurden 1890 in einer angesehenen Architekturzeitschrift veröffentlicht und halfen, den Ruf von Sanson zu festigen. Die Publikation machte dieses Gebäude zu einem bemerkenswerten Beispiel der Wohnarchitektur jener Zeit.
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