Lac de Caramany, Stausee in Frankreich
Lac de Caramany ist ein von einer Staumauer geschaffenes Wasserbecken in der Region Pyrénées-Orientales, das sich über mehrere kleine Gemeinden erstreckt und vom Fluss Agly gespeist wird. Der See liegt auf etwa 165 Metern Höhe und erstreckt sich über eine Länge von etwa fünf Kilometern mit umliegenden Wiesen, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen.
Das Projekt der Staudammkonstruktion begann Ende 1988 und wurde 1994 fertiggestellt, worauf der See sich zum ersten Mal mit Wasser füllte. Während der Bauarbeiten entdeckten Arbeiter ein altes neolithisches Gräberfeld unter dem zukünftigen Wasserspiegel.
Der See ist für die umliegenden Dörfer ein wichtiger Treffpunkt, besonders in den wärmeren Monaten. Besucher sehen hier Familien, die picknicken, spazieren gehen oder einfach am Wasser entspannen und die Natur beobachten.
Der See ist leicht erreichbar über die Straße D9, die kleine Gemeinden um das Becken verbindet, und Besucher können bequem auf der breiten Brücke Pons de Caramany parken. Die sanft zugänglichen Uferzonen eignen sich gut zum Spaziergang und zur Naturbeobachtung bei ruhigen Bedingungen das ganze Jahr über.
Bei extremer Trockenheit wie 2008 sinkt der Wasserspiegel so stark, dass alte Wege und Strukturen wieder ans Tageslicht kommen. Diese Veränderungen enthüllen zeitweise die versteckte Geschichte des Landes, das unter dem See verborgen liegt.
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