Aquädukt von Ansignan, Römischer Aquädukt in Ansignan, Frankreich
Das Ansignan-Aquädukt ist eine steinerne Brücke, die sich über das Agly-Tal erstreckt und aus fast 30 Bögen besteht, die sich über 170 Meter erstrecken. Es erhebt sich etwa 15 Meter über das Tal und wurde mit Bruchstein und Mörtel gebaut, um Wasser über große Entfernungen zu transportieren.
Das Bauwerk entstand zwischen dem 3. Jahrhundert n. Chr. während der römischen Herrschaft, um Wasser in Siedlungen weiter entfernt zu bringen. In späteren Epochen wurde es von Karolingern und Mittelalterleuten umgebaut und angepasst, blieb aber in seiner Grundfunktion erhalten.
Das Bauwerk trägt den Namen einer nahegelegenen Ortschaft und wird heute von Besuchern als Symbol römischer Ingenieurskunst wahrgenommen. Menschen nutzen den Ort, um die beeindruckende Struktur zu fotografieren und mehr über antike Wassertechnologie zu erfahren.
Das Gelände ist frei zugänglich und man kann die Struktur von unten und aus verschiedenen Winkeln betrachten. Tragen Sie angemessene Schuhe mit guter Bodenhaftung, da der Untergrund uneben ist und es rutschig werden kann.
Dies ist das einzige noch funktionsfähige ländliche Aquädukt aus der Römerzeit in Europa und versorgt Felder über eine Strecke von etwa 4 Kilometern mit Wasser. Das bedeutet, dass es seit fast 2000 Jahren praktisch unverändert das gleiche leistet wie ursprünglich geplant.
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