Ermitage Saint-Antoine de Galamus, Klause an Felswand in Saint-Paul-de-Fenouillet, Frankreich.
Die Ermitage Saint-Antoine de Galamus ist ein Heiligtum, das in Naturhöhlen entlang von Kalksteinklippen gebaut wurde und sich etwa 376 Meter über dem Meeresspiegel in den Pyrenäen-Orientales befindet. Die Kapelle und die damit verbundenen Räume nutzen die natürliche Höhlenstruktur und schaffen einen einzigartigen Ort der Anbetung inmitten des Gesteins.
Franziskaner-Mönche verwandelten eine natürliche Höhle im 15. Jahrhundert in eine Kapelle und markierten so den Beginn der dokumentierten religiösen Aktivität an diesem Bergheiligtum. Dieses frühe spirituelle Engagement legte den Grundstein für Jahrhunderte von Gebet und Verehrung an diesem Ort.
Der Ort zieht zweimal im Jahr Pilger an, zu Ostern und Pfingsten, wenn Menschen hierherkomme, um alte Glaubenstraditionen zu ehren. Diese Besuche haben sich über Generationen erhalten und verbinden die Menschen mit der Geschichte der Pyrenäen.
Der Zugang zum Heiligtum ist von Ostern bis Mitte November möglich und erfordert einen etwa 30-minütigen Spaziergang vom Belvedere-Parkplatz. Man sollte festes Schuhwerk und etwas Zeit einplanen, um den Aufstieg zu bewältigen und die Umgebung zu erkunden.
Im Inneren der Höhlen befindet sich ein natürliches Wasserbecken, das den Bewohnern über Jahrhunderte hinweg als Trinkwasserquelle diente. Dieses einfache, aber lebensnotwendige Element zeigt, wie gut die Mönche ihren isolierten Rückzugsort wählten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.