Burg Peyrepertuse, Mittelalterliche Festung in Duilhac-sous-Peyrepertuse, Frankreich
Peyrepertuse ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Kalksteinkamm in etwa 800 Metern Höhe, die sich über zwei deutlich getrennte Bereiche erstreckt. Die obere Zitadelle und die untere Burg sind durch eine Steintreppe verbunden und bilden zusammen ein verzweigtes Befestigungssystem.
Die Burg wurde ursprünglich von Aragonien kontrolliert, bis sie 1240 unter französische Herrschaft kam und König Ludwig IX. die Defenses mit dem Bau des Donjon Sant Jordi verstärkte. Diese Umbauten machten die Anlage zu einer der stärksten Festungen der Region.
Die Festung war Teil eines Verteidigungssystems, das die Grenze zwischen Frankreich und Spanien schützte. Besucher können heute noch die Ruinen erkunden und nachvollziehen, welche strategische Rolle dieser Ort spielte.
Der Zugang zur Burg erfolgt über einen gewundenen Pfad vom Parkplatz, wobei festes Schuhwerk und körperliche Ausdauer notwendig sind. Die Besichtigung erfordert mehrere Höhenmeter Auf- und Abstieg über unebene Wege und Treppen.
Der obere Bereich der Burg erinnert in seiner Form an den Bug eines Schiffes und beherbergt die Kirche Sainte-Marie. In diese Felsformation sind über 60 Stufen direkt in den Stein geschlagen, eine beeindruckende Leistung mittelalterlicher Handwerkskunst.
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