Pic de Bugarach, Berggipfel im Corbières-Massiv, Frankreich
Der Pic de Bugarach ist eine Bergspitze in der Corbières-Gebirgskette im Süden Frankreichs, die 1.230 Meter hoch aufragt und damit die höchste Erhebung dieses Massivs ist. Der Berg zeigt eine charakteristische Form und ragt über die umliegende Landschaft auf.
Die ältesten Aufzeichnungen über die Gegend stammen aus dem 9. Jahrhundert, als sie Villa Burgaragio hieß und mit mittelalterlichen Bogomilen verbunden war. Die Kulturschichten der Region sind seit dieser Zeit eng mit dieser Berglandschaft verflochten.
Nach alter Erzählung sollen hier die Fee Nore und zwei Kobolde namens Bug und Arach gewirkt haben. Ihr Handeln gab dem Berg seinen Namen und prägte das Verständnis der Menschen für diese Landschaft.
Der Berg kann auf zwei Wegen erklommen werden: ein längerer Weg vom Dorf Bugarach über etwa 12 Kilometer und ein kürzerer Pfad vom Col du Linas, der sich über etwa 7 Kilometer erstreckt. Wanderer sollten festes Schuhwerk und Wasser mitnehmen und auf die Wetterverhältnisse in der Höhe vorbereitet sein.
Der Berg besitzt eine ungewöhnliche geologische Struktur, bei der die oberen Gesteinsschichten älter sind als die unteren Schichten – ein seltenes Phänomen, das durch tektonische Verschiebungen der Erdplatten entstanden ist. Diese Umkehrung der normalen Schichtenfolge fasziniert Geologen und zeigt die kräftigen Kräfte, die hier am Werk waren.
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