Ifs de La Haye-de-Routot, Historische Eiben in La Haye-de-Routot, Frankreich.
Die Eiben von La Haye-de-Routot sind zwei riesige alte Bäume auf dem Friedhof der Notre-Dame-Kirche im Dorfzentrum. Ihre Stämme sind an der Basis so breit, dass sie hohl geworden sind und religiöse Räume im Inneren enthalten.
Die östliche Eibe erhielt 1866 eine Kapelle der Heiligen Anna, während die westliche Eibe 1897 ein Bethaus bekam. Beide Bäume wurden damit zu religiösen Denkmälern für die lokale Gemeinde ausgebaut.
Die Eiben sind Teil lokaler Bräuche, besonders beim Johannisfeuer-Fest am 16. Juli, das eine seit 1496 gegründete Bruderschaft organisiert. Besucher können die Traditionen in dem belebten Dorfzentrum erleben, wo diese Bäume im Mittelpunkt des Gemeindelebens stehen.
Beide Bäume befinden sich leicht zugänglich im Zentrum des Dorfes neben der Kirche. Der westliche Baum enthält einen aktiven Betbereich, der mit Kerzen dekoriert ist und jederzeit besucht werden kann.
Die hohlen Stämme dieser jahrtausendealten Bäume dienten ursprünglich nur als Zufluchtsort, wurden aber später bewusst als religiöse Räume ausgebaut. Was mit natürlichen Höhlen begann, ist heute eine vollständig funktionsfähige Kapelle und ein Oratorium mit betenden Besuchern.
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