Immeuble Georges Biet, Architektonisches Denkmal in Nancy, Frankreich
Der Immeuble Georges Biet ist ein sechsstöckiges Wohngebäude in der rue de la Commanderie, das Stein, Schmiedeeisen und Bleiglasfenster kombiniert. Die Fassade zeigt gestaffelte Ebenen, und die Innenausstattung enthält eine bemerkenswerte Wendeltreppe sowie einen frühen Aufzug.
Georges Biet errichtete das Haus 1901 bis 1902 für sich selbst gemeinsam mit Eugène Vallin, dessen Schmiedearbeiten die Firma Limet ausführte und dessen Glasfenster Jacques Grüber schuf. Ein Bombenangriff im Oktober 1917 zerstörte es weitgehend, ab 1922 wurde es wiederaufgebaut. 1926 setzte die Firma Schindler aus Illzach einen Aufzug ein, um 1927 überdachte Jean Prouvé den straßenseitigen Terrassenteil mit einer Metallkonstruktion. Fassade und Dach zur Straße wurden am 15. Januar 1975 als Monument historique eingetragen.
Das Gebäude zeigt Merkmale des Art-Nouveau-Stils mit schönen Details, die man im Treppenhaus und an den Fassaden bemerkt. Die Räume wirken elegant gestaltet und dokumentieren durch ihre Gestaltung die architektonischen Vorstellungen der Zeit.
Das Gebäude ist von außen sichtbar und die Fassade kann vom Straßenniveau aus betrachtet werden, besonders die Details der Fenster und des Mauerwerks. Der Eingang zeigt handwerkliche Details, die man sich beim Vorbeigehen ansehen kann.
Die Metalldekoration, deren Entwürfe wahrscheinlich von Biet stammen, hat die Doldenblüte zum Thema, reduziert auf Metallskelette. Die mit roh zugeschnittenen Blechen vernieteten T-Eisen verleihen Tor und Balkonen eine laut Quelle unvergleichliche Kraft.
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