Archäologische Stätte am Chalain-See, Archäologische Stätte am Chalain-See, Frankreich
Die archaologische Staette am Lac de Chalain besteht aus Ruinen von Pfahlbausiedlungen, die zwischen 5000 und 500 v.Chr. entlang des Seeufers erbaut wurden. Die Standorte befinden sich heute unter Wasser oder im umliegenden Boden und sind fur Besucher nicht direkt zuganglich.
Die Siedlungen entstanden waehrend der Jungsteinzeit und wurden ueber mehrere Jahrtausende hinweg immer wieder neu errichtet. Die staendigen Ueberschwemmungen des Sees fuehrten zu einer aussergewoehnlichen Konservierung organischer Materialien wie Holz und Stoffe.
Die Holzbauwerke stammten von frühen Bauerngemeinschaften, die an alpinen Seen lebten und ihre Werkzeuge sowie Nahrungsmittel am Seeufer nutzten. Keramik und Textilien zeigen, wie diese Menschen ihren Alltag gestalteten und mit ihrer Umgebung interagierten.
Das Gelande selbst kann man nicht betreten, aber das Archaologie-Museum in Clairvaux zeigt Funde und Informationen ueber die Ausgrabungen. Es lohnt sich, dort die Ausstellung zu besuchen, um die Geschichte der Staette zu verstehen.
Die Staette gehoert zu 111 praehistorischen Pfahlbausiedlungen rund um die Alpen, die von der UNESCO als Welterbe anerkannt sind. Die unterirdische Konservierung durch Wasser hat Materialien bewahrt, die an anderen Orten langst zerstoert waeren.
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