Lac de Chambon, Stausee an der Creuse in Indre und Creuse, Frankreich
Der Lac de Chambon ist ein 16 km langer Stausee an der Creuse, aufgestaut durch das Wasserkraftwerk Éguzon auf 203,7 m Höhe. Er ist 751 m breit, bedeckt 312 ha und fasst 57,2 Millionen m³. Seine Ufer liegen auf den Gemeinden Éguzon-Chantôme, Cuzion, Saint-Plantaire und Crozant in den Départements Indre und Creuse.
Der Lac de Chambon entstand 1926 durch die Wasserkraftstaumauer von Éguzon an der Creuse. Im September 2017 wurde der Wasserspiegel um etwa 8 Meter auf 193,5 NGF abgesenkt, um die zehnjährige technische Prüfung der Staumauer durchzuführen.
Der See ist Schauplatz der jährlichen Fête du Lac und war Austragungsort der Europameisterschaften im Schnellwasserski. Von Ostern bis Allerheiligen verbindet eine Fußgängerfähre Chambon am linken Ufer mit Fougères am rechten. Drei Strände laden zum Baden ein: Bonnu in Cuzion, Chambon in Éguzon-Chantôme und Fougères in Saint-Plantaire.
Der See bietet mehrere Eingänge und Parkplätze, wobei der Hauptstrand am Chambon die beste Ausstattung hat. In den Sommermonaten gibt es bewachte Badebereiche und Möglichkeiten zur Ausrüstung von Wassersportlern.
Der See ist nicht der einzige Lac Chambon in Frankreich: Es gibt einen Lac Chambon im Puy-de-Dôme und einen Lac du Chambon in der Isère. Im September 2017 verlangte die zehnjährige Prüfung der Staumauer von Éguzon eine Absenkung des Wasserspiegels um rund 8 m auf 193,5 NGF.
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