Lac de Pierre-Percée, Stausee in Pierre-Percée, Frankreich.
Der Lac de Pierre-Percée ist ein künstlicher See im Département Meurthe-et-Moselle in Lothringen. Das Gewässer liegt eingebettet in bewaldeten Hügeln und hat eine längliche Form, die sich zwischen den Tälern erstreckt.
Das Reservoir entstand in den 1980er Jahren durch den Bau eines Damms, um die Wasserversorgung der Region zu sichern. Die Anlage wurde zugleich zur Regulierung der Abflussmengen des Plaine-Flusses konzipiert.
Der Name geht auf die durchbrochenen Felsformationen zurück, die man in der Umgebung findet und die der Landschaft ihr charakteristisches Aussehen verleihen. Heute nutzen Familien die Uferwege zum Spazieren und die Badestrände in den Sommermonaten.
Die Anlagen am Ufer bieten Zugang zu Badestellen und Grünflächen, wo man sich ausruhen oder picknicken kann. An windigen Tagen eignen sich bestimmte Abschnitte besonders gut für Segel- oder Windsurfsport.
Beim Füllen des Stausees wurde der Weiler Xapénamoulin mit etwa zehn Häusern überflutet. Das eigene Einzugsgebiet reicht nicht aus, daher wird Wasser aus dem Lac de la Plaine hochgepumpt. Die 78 m hohe Staumauer, an der Krone 330 m lang, besteht teils aus Trapp, dem härtesten Gestein Europas, mit einem Kern aus Ton und Sandstein.
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