La Lanterne, Jagdschloss in Versailles, Frankreich
La Lanterne ist ein ehemaliges Jagdschloss in Versailles mit einem zweigeschossigen, U-förmigen Hauptgebäude von etwa 20 auf 6 Metern, das von niedrigeren Flügeln um einen Kieshof flankiert wird. Die Stuckfassade hat sieben Achsen, die mittlere mit einem Giebel bekrönt, und 36 Fenster belichten das Innere. Das vier Hektar große ummauerte Anwesen umfasst einen Swimmingpool und einen Tennisplatz.
Philippe Louis Marc Antoine de Noailles, Fürst von Poix und Jagdkapitän, ließ den Pavillon 1787 auf einem Grundstück am Rand der königlichen Ménagerie errichten, das Ludwig XV. seinem Vater, dem Grafen von Noailles, geschenkt hatte. Mangels Archiven ist der Architekt unbekannt. In der Revolution eingezogen, kaufte Ludwig XVIII. ihn 1818 für die Krone zurück; später wohnten dort die Leiter des Gestüts der Ménagerie und des Agronomischen Instituts.
Der Name stammt wahrscheinlich von der Laterne, die den Pavillon der nahe gelegenen königlichen Menagerie krönte. Das revolutionäre Lied „Ah ! ça ira“ bezieht sich weder auf La Lanterne noch auf seine 36 Fenster, sondern auf die Pariser Laternen, an denen die Revolutionäre 1789 drohten, Aristokraten aufzuhängen. Die hirschköpfigen Hermen des Einganggitters wurden 1942–1943 restauriert.
Das Anwesen liegt etwa 30 Minuten vom Élysée-Palast entfernt und ist durch strenge Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Ein Flugverbot über dem gesamten Gelände unterstreicht die hohe Sicherheit.
Der Name stammt wahrscheinlich von der Laterne auf dem Pavillon der nahen ehemaligen königlichen Menagerie, nicht von den 36 Fenstern des Gebäudes. Das revolutionäre Lied „Ah! ça ira“ bezieht sich auf die Laternen von Paris, nicht auf La Lanterne.
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