Le Grand Lac de Clairvaux, Archäologische Stätte und UNESCO-Weltkulturerbe in Clairvaux-les-Lacs, Frankreich.
Der Große See von Clairvaux beherbergt mehr als 18 vorgeschichtliche Pfahlbausiedlungen, die unter Wasser in der Nähe des Jura liegen. Die archäologische Stätte liegt auf etwa 525 Meter Höhe und enthält Überreste von Holzbauten aus der Neolithikum-Zeit.
Die ersten Ausgrabungen begannen 1835, und 1870 wurden Eichenpfähle entdeckt, die aus dem Seeboden hervorragten und den Beginn der wissenschaftlichen Erforschung von Feuchtgebieten markierten. Dies war die erste Stätte dieser Art in Frankreich und öffnete neue Wege zum Verständnis prähistorischer Kulturen.
Die Überreste zeigen die Lebensweise von Menschen, die sich an Seeufer ansiedelten und ihre Häuser auf Holzpfählen errichteten. Diese Siedlungen prägen bis heute das Verständnis davon, wie frühe Gemeinden in feuchten Landschaften lebten.
Der See ist von verschiedenen Punkten aus zugänglich, von denen aus man die Landschaft und das Wasser überblicken kann, das die archäologischen Stätten beherbergt. Da die Überreste unter der Oberfläche liegen, ermöglichen Besucherzentren und interpretive Tafeln ein besseres Verständnis der unsichtbaren Schätze.
Forschungen identifizierten vierzig verschiedene Baumarten, die von alten Bewohnern genutzt wurden, darunter Flusswald, Eichen und Buchenwälder. Diese Vielfalt zeigt, dass die Menschen aus verschiedenen Waldtypen Holz beschafften und ihre natürliche Umgebung gut kannten.
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