Le Guilliguy, Neolithische Ausgrabungsstätte und Menhir in Ploudalmézeau, Frankreich
Mégalithes du Guilliguy ist eine neolithische Stätte in der Bretagne mit einem aufrechten Stein aus Granit und einer unterirdischen Grabkammer mit Korridor. Die Kammer wird von Steinplatten gebildet und hat einen seitlichen Zugang, der ursprünglich mit einem angepassten Verschluss versehen war.
Diese Grabstätte wurde vor etwa 5000 Jahren während des Neolithikums errichtet, wie wissenschaftliche Analysen zeigen. Sie gehört zu einer Familie von Megalithbauten, die über Tausende von Jahren hinweg in Westeuropa errichtet wurden.
Der Ort trägt den Namen Guilliguy und zeigt, wie die neolithischen Bewohner dieser Region ihre Toten in unterirdischen Kammern bestatteten. Die Art, wie der Raum gestaltet ist, offenbart die Sorgfalt und das Wissen dieser frühen Gesellschaften bei der Errichtung dauerhafter Strukturen.
Das Gelände ist über einen Wanderweg erreichbar, der vom nahe gelegenen Hafen beginnt und durch die lokale Landschaft führt. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Boden uneben sein kann und die Umgebung den Jahreszeiten ausgesetzt ist.
Die unterirdische Kammer besitzt einen winzigen kreisförmigen Seiteneingang, der mit einer Steinplatte verschlossen wurde, die so präzise passte, dass sie Jahrtausende hielt. Dies deutet darauf hin, dass die Erbauer großes handwerkliches Geschick hatten und große Aufmerksamkeit auf Details legten.
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