Maison « Le Paraïs », Historische Residenz in Manosque, Frankreich.
Das Maison Le Paraïs ist ein Haus aus dem 18. Jahrhundert am Südhang des Mont d'Or über Manosque, mit hoher hellbeiger Putzwand, schmalem Streifen rötlicher Dachziegel und kleinen grünen Fensterläden. Sein mediterraner Garten, den Giono über die Jahre umgestaltete, enthält Palme, Lorbeer, Aprikosenbaum, Kaki, Reben, Becken und Brunnen.
Jean Giono kaufte das Haus und den Garten Lou Paraïs 1930 nach dem Erfolg seines ersten Romans Colline und lebte dort bis zu seinem Tod 1970. Seine Witwe Élise blieb bis 1998; die Stadt Manosque erwarb das Anwesen 2016 und öffnete es 2026 für Besucher.
In dem Haus hat die Association des Amis de Jean Giono ihren Sitz, 1972 von Henri Fluchère und Aline Giono, der Tochter des Schriftstellers, gegründet. Giono empfing hier Freunde wie André Gide und die Maler Lucien Jacques und Bernard Buffet. Der Garten, den er über die Jahre umgestaltete, enthält eine Palme, einen Lorbeer, einen Aprikosenbaum, einen Kaki, Reben, ein Becken und einen Brunnen.
Das Gebäude ist über die Allée du Parc erreichbar und kann bei Führungen besichtigt werden, die Zugang zu den Wohnräumen und zum Garten ermöglichen. Besucher sollten sich vorher informieren, da das Haus nicht immer frei zugänglich ist.
Das Haus, sein Garten und der Zufahrtsweg sind seit dem 1. März 1996 als Monument historique eingetragen. Es trägt zudem die Labels Maisons des Illustres und Patrimoine du XXe siècle. Die Stadt Manosque erwarb das Haus 2016; nach der Renovierung durch Durance Luberon Verdon Agglomération wurde es 2026 für Besucher geöffnet.
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