Musée de Bretagne, Regionalmuseum in Rennes, Frankreich.
Das Museum der Bretagne ist eine regionale Institution in Rennes, die sich über 600.000 Artefakte und Dokumente verteilt. Die Sammlung umfasst umfangreiches Fotomaterial und zeigt, wie sich die Identität und Kultur dieser Region über Jahrhunderte entwickelt hat.
Das Museum wurde 1794 während der Französischen Revolution gegründet und sammelte zunächst konfiszierte Gegenstände. Es teilte sich lange Räume mit dem Museum der Schönen Künste, bis es 2006 in sein eigenes Gebäude umzog.
Die ethnografischen Sammlungen zeigen traditionelle bretonische Möbel, Kleidung und Gegenstände des täglichen Lebens aus verschiedenen Epochen. Sie geben Einblick, wie sich die Lebensweise der Menschen in der Region über Generationen hinweg verändert hat.
Das Gebäude liegt innerhalb des Kulturkomplexes Les Champs Libres und ist mit Rollstuhl zugänglich. Der Einstieg ist einfach zu finden, und die Ausstellungsbereiche sind gut organisiert, um selbstständig erkundet zu werden.
Das Museum besitzt etwa 6.800 Gegenstände und Dokumente zur Dreyfus-Affäre, darunter persönliche Briefe und Papiere. Diese bedeutende Sammlung kam 1973 als Schenkung von Jeanne Lévy, der Tochter von Alfred Dreyfus, ins Haus.
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