Musée de Royan, Stadtmuseum in Royan, Frankreich
Das Musée de Royan befindet sich in den ehemaligen Markthallen von Pontaillac, die im Januar 2004 wiederhergestellt wurden. Eine Ausstellungshalle im Zentrum des Gebäudes beherbergt temporäre kulturelle Ausstellungen, während die Dauerausstellung einen chronologischen Rundgang durch die Geschichte der Stadt von der Antike bis zum Zweiten Weltkrieg und die Architektur der 1950er Jahre bietet.
Das Museum geht auf das 1885 gegründete städtische Museum zurück, das zunächst im ersten Stock des Casino von Foncillon untergebracht war. Beim Bombardement vom 5. Januar 1945 zerstört, verlor es den Großteil seiner Sammlungen. Die lokalen Gelehrten Louis Basalo und Robert Colle bauten es mit Funden aus Grabungen im Royaner Land wieder auf; seit Januar 2004 sitzt es in den alten Markthallen von Pontaillac.
Das Kuriositätenkabinett des Museums bildet das Stadtmuseum von 1930 nach, gegliedert in die Bereiche Artifecalia, Naturalia und Exotica. Zur Sammlung gehören fünf Gemälde von Fernand Pinal, darunter Royan vu de Vallières (1927) und L'église Saint-Pierre de Royan (1930), sowie Charles Mercereaus Premiers baigneurs et cabines de bain à Foncillon vers 1860.
Das Museum nutzt die im Januar 2004 wiederhergestellten ehemaligen Markthallen von Pontaillac, mit einer Ausstellungshalle in der Gebäudemitte und darum angeordneten Abteilungen. Der Rundgang folgt einem chronologischen historischen Parcours von der Archäologie bis zu den 1950er Jahren. Im zentralen Saal wechseln die Sonderausstellungen, sodass sich die gezeigten Stücke von Besuch zu Besuch unterscheiden.
Das Kuriositätenkabinett ist nach dem Vorbild des Museums von 1930 eingerichtet und in drei Bereiche gegliedert: Artifecalia, Naturalia und Exotica. Es umfasst zudem eine von Fernand Braun zusammengetragene Schmetterlingssammlung, ein Name, auf den man in den Vitrinen achten kann.
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