Monastère de Bouvines, Religiöses Kloster in Bouvines, Frankreich
Das Monastère de Bouvines ist ein mehrteiliger Backsteinbau mit dunklem Schieferdach, in dessen Mitte ein runder Turm mit Kegeldach aufragt. In der linken Dachschräge sitzen drei bogenförmige Gaubenfenster mit weißer Einfassung und drei rechteckige Dachfenster. Die Fassade hat hohe Fenster mit weißen Rahmen und hellen Vorhängen über einem dunkel gestrichenen Sockel; eine niedrige Hecke läuft an der Vorderseite entlang.
Das Gebäude entstand 1868 als Wohnsitz von Félix Dehau, Bürgermeister von Bouvines; vierzehn seiner dreiundfünfzig Enkel wurden Ordensleute. Im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen beschlagnahmt, wurde das Haus 1945 von der Fondation Félix Dehau den Dominikanerinnen überlassen. Die Kapelle wurde von 1957 bis 1959 unter Joseph Philippe, einem Neffen von Louise Dehau, errichtet.
Die Kapelle ist ein Ort, an dem sich Menschen verschiedener christlicher Traditionen treffen, um zusammen zu beten und ihre Spiritualität zu teilen. Diese Offenheit gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen prägt bis heute das Leben an diesem Ort.
Das Kloster bietet Platz für 70 Personen und beherbergt Teilnehmer spiritueller Exerzitien. Es liegt in Bouvines im Département Nord, nahe Lille. Gruppen, die übernachten möchten, sollten vor der Anreise Kontakt mit der Communauté du Chemin Neuf aufnehmen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus von den Deutschen beschlagnahmt, und Louise Dehau, eine Tochter von Félix, musste in das Gärtnerhaus ziehen. Sie legte damals das Gelübde ab, das Gebäude religiösen Gemeinschaften zur Verfügung zu stellen, falls Bouvines von Massakern verschont bliebe; 1945 überließ es die Fondation Félix Dehau den Dominikanerinnen.
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