Mount Redon, Vulkanischer Gipfel in Puy-de-Dôme, Frankreich
Der Mont Redon ist eine Kuppe beim Dorf Ponteix in der Gemeinde Aydat, gebildet aus einem alten basaltischen Vulkanschlot des Tertiärs. Die oberen Hänge tragen kahle Bäume und niedriges Gestrüpp, dazwischen hellgraue Blöcke und Felsaufschlüsse in trockener brauner Vegetation. Unten wechseln rostbraune Farnflächen mit grünen Grasflecken; auf dem Gipfel liegen die Ruinen des Schlosses Montredon, deren sichtbarste Reste die unteren Lagen der Ringmauer und der Türme auf einer Klippe aus Basaltsäulen sind.
Im 13. Jahrhundert bauten die Bischofe von Clermont eine Burg auf dem Gipfel, um die Region zu kontrollieren. Die Festung wurde 1587 zerstort, aber ihre Ruinen sind heute noch sichtbar.
Der Name des Gipfels lebt im Château de Montredon weiter, das im 13. Jahrhundert den Bischöfen von Clermont gehörte, die es dem Herrn von Montgâcon als Lehen überließen. Die romanische Pfarrkirche am Fuß der Burg wurde 1867 abgebrochen; ein Teil ihrer Steine diente dem Bau der Kirche von Ponteix in der Gemeinde Aydat.
Von der Gemeinde Ponteix führen markierte gelbe Wanderwege zum Gipfel hinauf, wobei die Route etwa zwei bis drei Stunden Wanderzeit erfordert. Das Gelande ist relativ steil, daher sollte man gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen.
Im Gestein des Berges ist ein alter vulkanischer Kanal aus der Tertiärzeit erhalten, der zeigt, wie das Magma vor Millionen von Jahren durch das Innere strömte. Diese geologische Struktur ist ein seltenes Beispiel vulkanischer Architektur und ermöglicht einen Blick auf die inneren Prozesse der Erdbildung.
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