Mont Serein, Berggipfel in Vaucluse, Frankreich
Der Mont Serein ist ein Nebengipfel von 1437 m am Nordhang des Mont Ventoux, in der Gemeinde Beaumont-du-Ventoux. Seine Kalkhänge zeigen offenen grauen und weißen Fels, verstreute Bäume und trockenes Gras. Ein langes, niedriges Gebäude mit grauem Dach lehnt am Hang, daneben steht eine schwarz-gelb gestreifte Stange.
Die Entwicklung zu einem Freizeitziel begann in den späten 1920er Jahren durch die Bemühungen des Schriftstellers und Alpinisten Pierre de Champeville. Seine Initiative legte den Grundstein für die heutige Nutzung des Ortes als Erholungsgebiet.
Der Mont Serein trägt den lateinischen Namen „Berg der Ruhe“, was auf seine geschützte Lage unterhalb des Ventoux-Gipfels verweist. Die Skistation an seinen Hängen entstand durch einen Zufall: Ein verlorener Ski, der vom Gipfel durch die Schlucht Fontfiole bis zum Plateau glitt, ließ den Ort wiederentdecken. Zuvor nutzten nur Hirten das Plateau als Sommerweide.
Der Mont Serein liegt an der Departementsstraße 974, die Malaucène mit dem Gipfel des Ventoux verbindet; eine Busverbindung führt von Carpentras über Malaucène zum Mont Serein. Das Skigebiet reicht von 1400 bis 1800 Metern, mit 12 km Alpinpisten an 9 Skiliften, 7 km Langlaufloipen und 8 km Schneeschuhrouten. Im Juli und August finden nachmittags Dévalkart-Abfahrten auf der Piste de la Lisière statt.
Der Name des Gipfels bedeutet auf Französisch „heiter“, doch bekannt wurde er durch einen verirrten Skifahrer: Anfang der 1930er Jahre landete ein Skifahrer, der vom Gipfel des Ventoux durch die Schlucht Fontfiole abgefahren war, auf diesem Plateau, das bis dahin nur Hirten als Sommerweide diente. Damals wurde eine Nebenstraße über den Mont Serein eröffnet, die Malaucène mit dem Ventoux-Gipfel verband.
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