Mont d'Arbois, Berggipfel in Hochsavoyen, Frankreich.
Mont d'Arbois ist ein Berggipfel in der Nähe von Saint-Gervais-les-Bains, der sich bis zu einer Höhe von etwa 1833 Metern erhebt und eine breite Hochebene mit Wiesen und einigen Hütten hat. Von diesem Punkt aus kann man den Mont-Blanc und andere Alpengipfel in der Ferne sehen.
Der Berg wurde in den 1920er Jahren als Ziel für Erholung und Tourismus entwickelt, als lokale Industrielle begannen, Wege und Infrastrukturen zu bauen. Diese Entwicklung transformierte ihn vom reinen Weideland zu einem beliebten Ausflugsziel.
Der Berg war lange Zeit ein Ort für lokale Bauern und Hirten, die die Wiesen für ihre Herden nutzten. Heute erinnern die alten Wanderwege und Hütten an diese pastorale Vergangenheit, die das Leben hier über Generationen geprägt hat.
Eine Seilbahn verbindet das Tal mit dem Gipfel und ist in den wärmeren Monaten in Betrieb. Besucher sollten früh am Tag kommen, da die oberen Bereiche bei Nebelbildung schnell undurchsichtig werden können.
Der Berg diente während des Zweiten Weltkriegs als Versteck für französische Intellektuelle, die Verfolgung meiden wollten. Diese Episode zeigt, wie abgelegen Bergorte für Menschen in Zeiten der Krise wurden.
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