Ouvrage Bois-du-Four, Militärische Befestigung und Museum in Morfontaine, Frankreich.
Das Ouvrage Bois-du-Four ist ein unterirdischer Militärbunker mit einem Kampfblock, der mit drei Panzergranaten-Kanonen, fünf Maschinengewehrmontierungen und einem 96-Tonnen-Drehturm ausgestattet war. Der Bunker war Teil der französischen Verteidigungslinie und ist heute ein Museumsort, wo man die Originalausrüstung und restaurierte Räume besichtigen kann.
Der Bunker wurde 1932 als Teil der französischen Maginot-Linie erbaut und spielte eine Rolle in der Verteidigung gegen deutsche Angriffe. Im Juni 1940 ergab sich die Besatzung mit etwa 137 Soldaten nach dem französisch-deutschen Waffenstillstand.
Die Wandmalereien in diesem Bunker zeigen Szenen aus dem Alltag der Soldaten und geben Einblicke in deren Leben während der Besatzungszeit. Besucher können heute noch diese Kunstwerke sehen und verstehen, wie die Männer hier ihre Freizeit verbrachten.
Besucher sollten bedenken, dass der Zugang durch enge unterirdische Passagen erfolgt und festes Schuhwerk notwendig ist. Der Ort ist bei Regen oder feuchtem Wetter rutschig, daher ist Vorsicht geboten und warme Kleidung ist empfehlenswert.
Im Bunker befindet sich die einzige restaurierte Feuerleitung einer Type-B-81-mm-Mörserkammer in der Nordostregion. Diese Struktur zeigt die ursprüngliche Auslegung und wie Ingenieure diese Waffe in den unterirdischen Raum integrierten.
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