Nasium, Archäologische Stätte in Naix-aux-Forges, Frankreich.
Nasium ist eine römische Stadtgrabung in der Meuse, nicht in der Champagne, 65 ha groß beiderseits des Ornain an dessen Zusammenfluss mit der Barboure, auf den Gemeinden Naix-aux-Forges und Saint-Amand-sur-Ornain. Eine kannelierte weiße Steinsäule auf gestuftem Sockel trägt am Plinth die Inschrift NASIVM. Die Skulpturen des Ortes wurden aus lokalem Savonnières-Kalkstein gehauen.
Die Siedlung begann als keltische Befestigung und wurde später zum Verwaltungszentrum eines großen römischen Verwaltungsbezirks. Sie florierte über Jahrhunderte bis zum Ende der römischen Herrschaft in der Region.
Die Überreste zeigen, wie die Kelten und Römer zusammen in dieser Region lebten und ihre Häuser, Werkstätten und Märkte nebeneinander errichteten. Man erkennt an den Grundmauern und Funden, wie sich die Lebensweise der Menschen während dieser Zeit veränderte.
Der Ort ist frei zugänglich und begehbar, wobei Informationstafeln entlang der Wege die Struktur der antiken Stadt erklären. Viele Funde sind im Museum in der nahe gelegenen Stadt Bar-le-Duc ausgestellt und erleichtern das Verständnis des Lebens an diesem Ort.
Die auf der Wiese stehende Säule trägt allein das Wort NASIVM und greift einen Wunsch von Ranxin in seinem Voyage historique et pittoresque sur les ruines de Nasium auf: eine Säule mit dieser einzigen Inschrift an der Straße über die Römerstraße aufzustellen, um die Erinnerung an die Stadt zu wahren. Der Name wandelte sich von Nasion bei Ptolemäus bis Naix erst Mitte des 18. Jahrhunderts.
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