Musée Archéologique du Pègue, Archäologische Stätte und historisches Monument in Le Pègue, Frankreich.
Das Archäologische Museum Pègue befindet sich auf einem befestigten Hügel und zeigt Überreste einer antiken Siedlung mit Wällen und Strukturen auf rund drei Hektar. Die Grabungsstätte enthält Schichten mit verschiedenen Keramikarten, die unterschiedliche Phasen menschlicher Aktivität dokumentieren.
Die Siedlung entstand um 525 v.Chr. und unterhielt frühe Handelskontakte mit Massalia über den Import griechischer Keramik mit schwarzen Figuren. Später kam es zu einem Wechsel zu italienisch-griechischen Weinbehältern, was Verschiebungen in den Handelsrouten widerspiegelt.
Das Museum zeigt Töpferwaren mit ionischen Einflüssen, die den Weinhandel zwischen phokäischen Händlern und den einheimischen Vokontiern belegen. Diese Keramikstücke erzählen von wirtschaftlichen Verbindungen, die über Handel entstanden.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, da der Aufstieg auf den Hügel steil ist und begrenzte Parkmöglichkeiten bestehen. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitbringen, besonders an warmen Tagen.
Eine auffällige Lücke von sechs Generationen in den Funden zeigt, dass phokäische Waren vorübergehend nicht mehr ankamen. Dieses Fehlen griechischer Importe deutet auf einen Bruch in den etablierten Handelsbeziehungen hin, der nur später wieder aufgebaut wurde.
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