Oppidum de Moulay, Keltische Befestigungsanlage in Moulay, Frankreich
Das Oppidum von Moulay ist eine keltische Befestigungssiedlung an der Vereinigung der Flüsse Mayenne und Aron. Die Anlage erstreckt sich über große Flächen und wird durch Granitfelsen und Schutzwälle geschützt.
Die Ausgrabungen zwischen 2009 und 2011 zeigten, dass diese Siedlung als Hauptstadt des Stammes der Aulerques Diablintes diente. Sie war im 2. und 1. Jahrhundert vor Christus ein wichtiges Zentrum.
Die Anordnung von Wohnbereichen und Handwerkswerkstätten zeigt, wie die keltischen Gemeinschaften ihre Siedlung strukturierten. Man kann heute noch erkennen, wie alltägliche Aktivitäten in verschiedenen Zonen stattfanden.
Das Gelände ist weitläufig, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und ausreichend Zeit einplanen. Geführte Touren helfen, die verschiedenen Bereiche der Anlage zu verstehen und die Geschichte vor Ort zu erleben.
Die Entdeckung eines zweiten Walls im Jahr 2004 zeigte, dass diese Anlage zu den größten befestigten keltischen Siedlungen Frankreichs gehört. Diese Unterschutzstellung machte es zu einem bedeutenden Denkmal.
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