Phare de Rochebonne, Steinleuchtturm in Paramé, Saint-Malo, Frankreich.
Der Phare de Rochebonne ist ein quadratischer Steinturm über dem Strand von Minihic im Viertel Lévy von Paramé, Saint-Malo. Der Schaft ist grau mit weißer Westseite, das obere Geschoss rot gestrichen unter einem steil geneigten Satteldach. Unter dem roten Teil läuft eine steinerne Balustrade um den Turm, der dort ein rundes oder sechseckiges Fenster zeigt.
Das Feuerhaus wurde 1868 mit einem Öllicht-System errichtet und diente der Schiffsführung. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es durch deutsche Truppen beschädigt, dann nach 1945 wieder aufgebaut und in Betrieb genommen.
Örtlich heißt er auch Phare de la Haize, nach dem gleichnamigen Küstenbach. Er steht im Viertel Lévy in Paramé, einer ehemaligen, heute zu Saint-Malo gehörenden Gemeinde, auf einer Anhöhe über dem Strand von Minihic. Sein festes rotes Feuer hat einen verstärkten Sektor zwischen 88°2 und 89°7 und bildet mit dem Leuchtturm Grand Jardin die Ansteuerung des Fahrwassers Grande Porte.
Der Turm steht auf einer Anhöhe über der Plage du Minihic im Viertel Lévy von Paramé, das heute zu Saint-Malo gehört. Man erreicht ihn zu Fuß von den umliegenden Straßen; da der Sockel von Vegetation verdeckt ist, sind die weiße Westseite und der rote Aufsatz am besten vom Strand und vom Küstenweg darunter zu sehen.
Das Feuerhaus wurde ab den 1970er Jahren vollautomatisch betrieben und benötigt keine menschliche Bedienung mehr. Diese Modernisierung ermöglichte es dem Turm, kontinuierlich zu funktionieren und die Schiffe in der Grande Porte Meerenge zu leiten.
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