Phare de Ver-sur-Mer, Leuchtturm in Frankreich
Der Phare de Ver-sur-Mer ist ein kleiner Leuchtturm an der Küste von Ver-sur-Mer und gehört zum kulturellen Erbe der Region. Mit einer Höhe von etwa 16 Metern erhebt sich der Turm 42 Meter über dem Meeresspiegel und dient mit seinem Licht zur Orientierung von Schiffen.
Der Leuchtturm wurde in den frühen 1900er Jahren errichtet und erlangte 1927 internationale Bekanntheit, als er beim ersten transatlantischen Postflug als Orientierungspunkt diente. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Bauwerk Schäden, wurde aber schnell wieder instandgesetzt.
Der Leuchtturm von Ver-sur-Mer steht als Wahrzeichen der Verbindung zwischen dem Dorf und dem Meer. Seine Präsenz prägt das Selbstverständnis der Einwohner als Küstengemeinde mit maritimer Tradition.
Der Leuchtturm kann nur bei organisierten Führungen besichtigt werden, die im Voraus angemeldet werden müssen und auf kleine Gruppen begrenzt sind. Der Aufstieg über eine enge Wendeltreppe mit etwa 51 Stufen erfordert Trittsicherheit und ist für Kinder unter 16 Jahren nur in Begleitung von Erwachsenen gestattet.
Der Leuchtturm war Zeuge eines historischen Moments: 1927 diente seine Lichter den Piloten des ersten transatlantischen Postfluges zur Orientierung, was Ver-sur-Mer weltweit bekannt machte. Eine Gedenktafel am Turm erinnert an diesen Flug, der die Luftfahrtgeschichte veränderte.
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