Môle de Guilvinec, Küstenleuchturm in Guilvinec, Frankreich.
Das Leuchtfeuer von Guilvinec ist ein Küstenfeuer in Finistère, Frankreich, das sich auf der nördlichen Mole des Hafens erhebt. Die Struktur hat einen rechteckigen Sockel mit weißem unteren Teil und rotem oberem Abschnitt, wobei das Licht kontinuierlich rot leuchtet.
Das Feuer wurde 1922 erbaut, nachdem ein städtischer Rat 1906 die Entscheidung gefasst hatte, und es nahm seinen Betrieb 1923 auf. Die Installation war notwendig, um die wachsende Schifffahrt und die Fischerei in diesem Hafen sicherer zu machen.
Das Leuchtfeuer ist eng mit der Fischergemeinde von Guilvinec verbunden und symbolisiert die maritime Tradition dieser Küstenregion. Anwohner und Fischer sind täglich von diesem Bauwerk umgeben und betrachten es als selbstverständlichen Teil ihres Hafens.
Das Leuchtfeuer ist von der Mole aus sichtbar und wird heute vollautomatisch betrieben, daher ist kein ständiger Aufseher vor Ort. Besucher können das rote Licht besonders in der Dämmerung und nachts deutlich sehen.
Die rechteckige Form des Leuchtfeuers unterscheidet es von vielen runden Leuchttürmen an der bretonischen Küste. Diese ungewöhnliche Bauweise macht es trotz seiner Nähe zum Hafen leicht zu erkennen.
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