Philharmonie de Paris, Kulturzentrum im Stadtteil La Villette, Paris, Frankreich
Die Philharmonie de Paris ist ein Kulturzentrum im Stadtviertel La Villette im Nordosten von Paris, das durch seine markante Metallhülle mit silbrigen Flächen auffällt. Der Hauptsaal im Inneren ist terrassenförmig angelegt und umgibt die Bühne von allen Seiten, wodurch eine besondere Nähe zwischen Publikum und Musikern entsteht.
Das Gebäude wurde zwischen 2006 und 2015 nach Entwürfen des französischen Architekten Jean Nouvel errichtet und erweiterte den bestehenden Musikkomplex am Parc de la Villette. Die Eröffnung fand im Januar 2015 mit einem Konzert unter der Leitung von Paavo Järvi statt, das den Beginn einer neuen Ära für die Pariser Musikszene markierte.
Die Konzerthalle bietet neben regelmäßigen Symphonieaufführungen auch Workshops und Familienkonzerte an, die Musik für alle Altersgruppen zugänglich machen. Besucher finden im Gebäude außerdem wechselnde Ausstellungen zu Musikinstrumenten und Klangexperimenten aus verschiedenen Kulturen und Epochen.
Mehrere Metrolinien sowie Busverbindungen halten in der Nähe und erleichtern die Anreise aus allen Stadtteilen. Das Gebäude verfügt über barrierefreie Zugänge und bietet Führungen an, die Einblicke in die Akustik und Architektur geben.
Die Außenhaut besteht aus mehreren tausend Aluminiumplatten, die je nach Lichteinfall und Tageszeit unterschiedlich reflektieren und dem Gebäude ein wandelbares Erscheinungsbild geben. Die Form des Hauptsaals wurde durch jahrelange akustische Simulationen entwickelt, um Klang aus jeder Position gleichmäßig hörbar zu machen.
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