Torra d'Omigna, Küstenverteidigungsturm in Cargèse, Frankreich
Die Torra d'Omigna ist ein Küstenturm in Cargèse aus rotem Porphyrstein, der auf einer Landzunge etwa 12 Meter hoch aufsteigt und die Golfe von Peru und Chiuni überblickt. Sein rundes Grundriss-Design mit Schießscharten zeigt typisch genuesische Militärarchitektur aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Die Genuesische Republik ließ den Turm 1505 errichten als Teil eines Netzwerks zum Schutz korsischer Küstengemeinden vor Piraterie. Diese Wachtürme dienten jahrhundertelang der Kontrolle der Seewege und des Küstenschutzes der Region.
Der Turm zeigt, wie Genuas Baumeister Küstenschutz gestalteten – mit rundem Grundriss, Mauerwerk-Erker und Zisterne für Trinkwasser. Das Innere bewahrt alte Treppen, die zeigen, wie Soldaten damals hier lebten und wachten.
Der Turm ist leicht vom Meer aus sichtbar und über einen Weg vom nahe gelegenen Strand erreichbar, besonders in trockenen Monaten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und Wasser mitbringen, da der Ort exponiert und schattenlos ist.
Wächter der verschiedenen Türme kommunizierten durch ein raffiniertes System von Rauchzeichen und Feuern, um sich gegenseitig vor ankommenden Gefahren zu warnen. Diese visuellen Codes ermöglichten schnelle Nachrichten über große Entfernungen hinweg.
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