Mégalithes du causse de Blandas, Neolithische Dolmen im Causse de Blandas, Frankreich
Die Megalithen des Causse de Blandas bilden eine große Sammlung prähistorischer Bauwerke, die über das kalksteinige Hochland verteilt sind. Dolmen mit Steinkammern, aufrecht stehende Menhire und Steinkreise bilden zusammen diesen archäologischen Komplex aus mehreren hundert Jahren Steinzeit.
Diese Bauwerke entstanden in der Jungsteinzeit, als Hirten und Bauern auf dem Plateau ansässig wurden und ihre Toten an heiligen Orten begruben. In der modernen Zeit untersuchte ein französischer Archäologe diese Stätte erstmals gründlich in den frühen 1900er Jahren.
Die Grabstätten zeigen, wie Gemeinden in der Steinzeit ihre Toten beehrten und Familien auf diesem Plateau zusammenkamen. Die verschiedenen Grabformen erzählen von unterschiedlichen sozialen Rollen und Überzeugungen, die damals das tägliche Leben bestimmten.
Der beste Weg zum Besuch führt von den Städten Le Vigan oder Saint-Maurice-Navacelles aus, von wo aus man die Orte Montdardier und Rogues anfahren kann. Die Monumente liegen verstreut über das offene Hochland, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und auf Wetterschutz achten.
Einige der Steinmenhire ragen fast 5 Meter in die Höhe und sind unter den größten ihrer Art in der Region. Eine besonders große Grabkammer misst etwa 15 Meter in die eine Richtung und 13 Meter in die andere, was zeigt, wie viel Aufwand in diese Bauwerke floss.
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