Moulin de la Tour, Historische Windmühle in Ivry-sur-Seine, Frankreich.
Der Moulin de la Tour ist eine zylindrische Steinwindmühle am place du 8 mai 1945 in Ivry-sur-Seine. Sein beige-grauer Turm steigt von einer breiteren Basis zu einem dunklen Kegeldach an, mit vier hölzernen Gitterflügeln und einer schmalen Holzgalerie unter dem Dach. Drei kleine rechteckige Fenster sind vertikal über einem bogenförmigen Eingang angeordnet, der über Stufen erreichbar ist.
Die genaue Herkunft der Mühle ist unbekannt: Steine im Inneren tragen die Jahreszahlen 1415 und 1680, der erste bekannte Eigentümer ist für 1674 belegt. 1680 erwarb Claude Bosc, Berater des französischen Königs, sie als Bannmühle der Herrschaft Ivry und Saint-Fraimbourg. Sie erscheint auf den königlichen Jagdkarten von 1730 und 1765, in jenem Jahr an den Müller Charles Mortier verkauft. Um 1830 endete das Mahlen.
Die Mühle ist das letzte Windmühlenbauwerk im Département Val-de-Marne und zeigt, wie Menschen hier früher Getreide verarbeiteten. Wenn man sie besucht, sieht man noch heute die Räume, die für diese alltägliche Arbeit gedient haben.
Das Gebäude ist nur an bestimmten Tagen für Besucher zugänglich, daher sollte man den Öffnungszeitplan vorher überprüfen. Die Stationen Pierre Curie oder Porte d'Ivry der Metro sind gute Ausgangspunkte für den Besuch.
1976 wurde das gesamte Bauwerk mittels hydraulischer Pressen und Eisenbahnschienen um 35 Meter verschoben, um es vor dem Abriss zu bewahren. Diese technische Leistung ist heute noch in der Geschichte der Denkmalsicherung außergewöhnlich.
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