Phare de La Caravelle, Leuchtturm in La Trinité, Martinique.
Der Phare de La Caravelle ist ein Leuchtturm auf der gleichnamigen Halbinsel an der Ostküste von Martinique, etwa 162 Meter über dem Meeresspiegel. Der Turm erhebt sich auf einem Basaltfelsen und ist weiß gestrichen, mit einem modernen Aufbau, der die technischen Anforderungen der Schifffahrtssicherung erfüllt.
Der Leuchtturm wurde zwischen 1860 und 1861 unter der Herrschaft von Napoleon III. erbaut und nahm 1862 seinen Betrieb auf. In den folgenden Jahrzehnten durchlief die Anlage mehrere Modernisierungen ihrer Energiequellen, um den wechselnden technischen Anforderungen der Schifffahrt gerecht zu werden.
Der Leuchtturm steht auf der Halbinsel Caravelle und prägt das Bild der östlichen Küste von Martinique seit dem 19. Jahrhundert. Einheimische und Besucher erkennen ihn als Wahrzeichen der maritimen Identität der Insel und Symbol ihrer Verbindung zum Atlantik.
Besucher erreichen den Leuchtturm zu Fuß über einen Pfad, der durch Vegetation und Felsgelände führt und eine gute körperliche Verfassung erfordert. Die beste Zeit für einen Besuch ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne nicht direkt auf den freien Klippen scheint und die Sicht zum Meer hin besser ist.
Der Leuchtturm wurde 1970 automatisiert und benötigte danach keine menschlichen Wärter mehr auf dem Gelände. Diese Umwandlung zu ferngesteuertem Betrieb war für Martinique ein wichtiger Schritt in der Modernisierung der maritimen Infrastruktur.
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