Garabit highway bridge, Betonbrücke in Ruynes-en-Margeride, Frankreich.
Die Garabit-Autobahnbrücke ist eine 311 Meter lange Betonbrücke auf der A75 bei Kilometer 104, nahe Ruynes-en-Margeride und Val d'Arcomie, die die Truyère überspannt. Ihr Überbau ist ein Spannbeton-Hohlkasten, der auf zwei geneigten Stützen, den Béquilles, eingespannt und auf den Widerlagern einfach gelagert ist; die drei Felder messen 82, 144 und 82 Meter. Die obere Platte ist 20,50 Meter breit, die Konstruktionshöhe reicht von 8 Metern an den Stützen bis 3 Metern im Scheitel.
Die Autobahnbrücke von Garabit wurde von der Unternehmensgruppe Dumez und GTM errichtet und im Juni 1993 für den Verkehr freigegeben. Am 2. Juli 1993 weihte François Mitterrand sie ein. Das Bauwerk trägt die Autoroute A75 bei Kilometer 104.
Die Brücke führt die A75 bei Kilometer 104 über das Tal und trägt denselben Namen wie das Garabit-Viadukt, dessen roter Stahlbogen vom Fahrbahnträger aus zu sehen ist. Eingeweiht wurde sie am 2. Juli 1993 von François Mitterrand, im Jahr der Eröffnung dieses A75-Abschnitts.
Fahrer können die Brücke über die Autoroute A75 überqueren und genießen dabei weite Blicke auf das Truyère-Tal. Die beste Sicht auf die Struktur hat man von den Aussichtspunkten in der Nähe, von denen aus man auch die Tiefe und Spannweite gut erkennen kann.
Die Struktur ist speziell konstruiert, um den starken Winden des Massiv Central standzuhalten, die in dieser Höhe besonders wirksam sind. Diese Stabilität ist das Ergebnis sorgfältiger Planung und innovativer Ingenieurtechnik, die notwendig war, um eine sichere Überquerung zu gewährleisten.
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