Pont de Poissy, Metall- und Betonbrücke über die Seine in Poissy, Frankreich.
Die Pont de Poissy ist eine Stahlbeton-Brücke, die sich über die Seine zwischen Poissy und Carrières-sous-Poissy erstreckt. Das Bauwerk verbindet das rechte Flussufer mit dem linken und bietet freie Durchfahrt für Schiffe auf dem Fluss.
1938 wurde die alte Brücke als untauglich für den Straßenverkehr eingestuft; 1944 wurde sie durch amerikanische Bombardierungen zerstört. 1948 wurde das Projekt einer Metallbrücke 300 Meter flussaufwärts beschlossen, deren Bau drei Jahre dauerte: Zwei Betonsockel von 19 Metern Länge und 6,50 Metern Breite wurden mit 48 Stahlbetonpfählen verschweißt. 2018 wurden neue Dehnungsfugen und eine neue Fahrbahndecke eingebaut.
Die Brücke verbindet zwei Gemeinden und prägt das Landschaftsbild des Flusstals mit ihrer modernen Stahlkonstruktion. Sie ist Teil des lokalen Verkehrsnetzes und zeigt die bauliche Entwicklung der Region nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Brücke ist täglich für Fußgänger, Radfahrer und motorisierte Fahrzeuge geöffnet und ermöglicht eine direkte Querung der Seine. Der Zugang ist uneingeschränkt und von beiden Ufern aus möglich.
Jeder der beiden Pfeiler steht auf einem 19 Meter langen und 6,50 Meter breiten Betonsockel, der mit 48 Stahlbetonpfählen verschweißt ist. Auf einem der Pfeiler steht zudem eine hydrographische Station, die den Wasserstand der Seine bei Poissy misst.
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