Pont de Saint-Pierre-du-Vauvray, Stahlbetonbrücke in Saint-Pierre-du-Vauvray, Frankreich.
Der Pont de Saint-Pierre-du-Vauvray ist eine Bogenbrücke aus Stahlbeton, die sich über die Seine erstreckt. Das Bauwerk hat eine Spannweite von etwa 159 Metern und verbindet durch sein Netzwerk die Orte oberhalb und unterhalb des Flusses.
Das Bauwerk wurde 1923 eröffnet und war damals das längste einstöckige Betonbogenbrücke der Welt. Die Brücke wurde 1940 zerstört und 1946 nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut.
Die Brücke trägt den Namen des nahegelegenen Ortes und ist Teil des lokalen Verkehrsgefüges, das Menschen und Güter über die Seine verbindet. Sie prägt das Landschaftsbild dieser Flussregion und zeigt, wie Ingenieurbauwerke in die Umgebung eingebunden sind.
Die Brücke ist über die Straße D313 erreichbar und ermöglicht den Fahrzeugverkehr zwischen den beiden Flussufern. Besucher können zu Fuß über die Brücke gehen und von dort aus Ausblicke auf die Seine und die umgebende Landschaft genießen.
Der Ingenieur Eugène Freyssinet entwarf diese Brücke nach einem innovativen Verfahren, das später für viele weitere Betonbauwerke weltweit zum Standard wurde. Sein Ansatz bei der Konstruktion beeinflusste nachfolgende Generationen von Infrastrukturprojekten.
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