Chartreuse de Prébayon, Kartäuserkloster in Ruinen in Sablet, Frankreich
Die Chartreuse de Prébayon ist ein Klosterruine in Sablet, die aus einzelnen Zellen, einer Zentralkirche und Verbindungsgebäuden besteht. Die Anlage folgt dem Grundriss, der typisch für Kartäuser war und deren Lebensweise widerspiegelt.
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nahm im Jahr 1145 kartäusische Praktiken an, als Nonnen die Ordensregel übernahmen. Diese Umgestaltung prägte die gesamte Entwicklung des Ortes bis zu seinem Verfall.
Der Ort trägt den Namen der ursprünglichen Siedlung Prébayon und zeigt noch heute die räumliche Aufteilung, die das Ordensleben prägte. Die Anordnung der Gebäude vermittelt einen Eindruck davon, wie die Bewohner zwischen Einsamkeit und gemeinsamen Zeiten wechselten.
Die Stätte ist für Besucher nicht frei zugänglich, da die Bausubstanz stark beschädigt ist. Erkundungen erfordern vorherige Genehmigungen und sollten mit Vorsicht erfolgen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Jede Mönchszelle war selbstständig und had einen kleinen Garten, eine Werkstatt und einen Betbereich, alle durch überdachte Wege verbunden. Dieses System ermöglichte es jedem Mönch, fast völlig autark zu leben und doch Teil einer Gemeinschaft zu bleiben.
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